Hypnose bei Asthma in Cuxhaven
Asthma ganzheitlich betrachten – wenn Stress und Psyche eine Rolle spielen
Asthma ist eine chronische Erkrankung der Atemwege. Atemnot, Husten, pfeifende Atemgeräusche oder ein Engegefühl in der Brust können den Alltag erheblich beeinträchtigen und bei vielen Betroffenen zusätzlich Unsicherheit oder Anspannung auslösen.
Neben körperlichen Auslösern wie Allergenen, Infekten, körperlicher Belastung oder Umweltreizen erleben manche Menschen, dass sich ihre Beschwerden in stressreichen oder emotional belastenden Situationen verstärken. Auch anhaltende innere Unruhe und Anspannung, Ängste oder belastende und traumatische Erfahrungen können beeinflussen, wie der eigene Körper auf Stress reagiert und wie die Erkrankung erlebt wird.
Mit der ursachenorientierten Hypnosetherapie richten wir den Blick auf mögliche emotionale und unbewusste Zusammenhänge, die Stress, innere Anspannung und den persönlichen Umgang mit den Beschwerden beeinflussen können. Dabei steht nicht die Annahme im Vordergrund, dass Asthma psychisch verursacht ist, sondern der Mensch mit seiner individuellen Geschichte und seinen inneren Reaktionsmustern, die zusätzlich eine Rolle spielen können.
Was ist Asthma und warum können die Beschwerden so unterschiedlich sein?
Bei Asthma reagieren die Atemwege überempfindlich auf bestimmte Reize. Die Bronchien können sich verengen, die Schleimhäute anschwellen und vermehrt Schleim bilden. Dadurch entstehen typische Beschwerden wie Atemnot, Husten, ein Engegefühl in der Brust oder pfeifende Atemgeräusche.
Welche Auslöser eine Rolle spielen, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Dazu können unter anderem Allergene, Atemwegsinfekte, körperliche Anstrengung, kalte Luft oder andere Umweltreize gehören.
Bei einem allergischen Asthma können beispielsweise Pollen, Tierhaare oder andere Allergene Beschwerden auslösen. Bestehen gleichzeitig Allergien, können sich unterschiedliche körperliche Reaktionen gegenseitig beeinflussen.
Darüber hinaus berichten viele Betroffene, dass sich die Intensität ihrer Beschwerden auch mit der persönlichen Lebenssituation verändert. Besonders Stress und innere Anspannung können dazu beitragen, dass bestehende Symptome stärker wahrgenommen werden oder belastender erlebt werden.
Asthma durch Stress – wenn Belastung die Beschwerden verstärkt
Stress beeinflusst zahlreiche körperliche Vorgänge. Gerät der Körper immer wieder oder über längere Zeit in eine erhöhte Alarmbereitschaft, verändert sich nicht nur das innere Erleben. Auch Atmung, Muskelspannung und vegetative Reaktionen können davon beeinflusst werden.
Menschen mit Asthma erleben deshalb mitunter, dass ihre Beschwerden in besonders belastenden Phasen zunehmen. Das kann beispielsweise bei beruflichem Druck, familiären Konflikten, Sorgen, Überforderung oder dauerhafter innerer Anspannung der Fall sein.
Dabei bedeutet ein Zusammenhang zwischen Stress und Asthma nicht, dass Stress zwangsläufig die Ursache der Erkrankung ist. Er kann jedoch ein Faktor sein, der vorhandene Beschwerden beeinflusst oder verstärkt.
Besonders bei länger anhaltendem Stress kann sich ein Kreislauf entwickeln: Die körperlichen Beschwerden erzeugen zusätzliche Anspannung – und die Anspannung wiederum beeinflusst das körperliche Erleben.
Asthma und Psyche – körperliche und seelische Reaktionen beeinflussen sich
Körper und Psyche lassen sich nicht vollständig voneinander trennen. Emotionale Belastungen können körperliche Reaktionen auslösen, und körperliche Beschwerden wirken wiederum auf unser Denken und Fühlen zurück.
Gerade bei einer Erkrankung, die mit der Atmung verbunden ist, kann diese Wechselwirkung besonders deutlich werden. Atemnot kann Unsicherheit oder Angst auslösen. Die Angst wiederum kann zu zusätzlicher Anspannung führen und das Gefühl verstärken, nicht frei atmen zu können.
Auch länger bestehende emotionale Belastungen können eine Rolle spielen. Dazu gehören beispielsweise:
- anhaltender Stress und Überforderung
- ungelöste Konflikte
- starke innere Anspannung
- Ängste und Sorgen
- hoher Leistungsdruck
- belastende Lebenssituationen
- frühere emotional belastende oder traumatische Erfahrungen
Bei psychosomatischen Beschwerden geht es dabei nicht darum, körperliche Symptome als „nur psychisch“ abzutun. Die Beschwerden sind real. Entscheidend ist vielmehr die Frage, ob neben körperlichen Faktoren auch emotionale und unbewusste Reaktionen beteiligt sind.
Persönlich beraten lassen
Wenn Sie wissen möchten, wie wir bei Asthma mit begleitendem Stress, Ängsten, innerer Unruhe oder Anspannung arbeiten, können wir Ihre wichtigsten Fragen zunächst telefonisch klären.
Atemnot, Angst und innere Anspannung – wenn sich ein Kreislauf entwickelt
Atemnot kann sehr beängstigend sein. Wer bereits erlebt hat, plötzlich schlechter Luft zu bekommen, achtet häufig besonders aufmerksam auf die eigene Atmung und auf körperliche Veränderungen.
Allein die Sorge vor erneuten Beschwerden kann innere Anspannung erzeugen. Manche Menschen beginnen Situationen zu vermeiden oder kontrollieren ihre Atmung sehr genau. Andere erleben schon bei ersten körperlichen Veränderungen Unsicherheit oder Angst.
So kann sich ein Kreislauf entwickeln:
Atembeschwerden führen zu Unsicherheit oder Angst.
Die Angst erhöht die innere Anspannung.
Die stärkere Anspannung verändert wiederum die Wahrnehmung der Atmung und anderer körperlicher Reaktionen.
Bestehen ausgeprägte Ängste oder treten zusätzlich Panikattacken auf, können diese Zusammenhänge besonders belastend werden.
Warum Entspannung allein nicht immer ausreicht
Entspannungsverfahren, Atemübungen oder bewusste Stressreduktion können im Alltag wertvoll sein. Sie helfen dabei, den Körper herunterzufahren und Belastung kurzfristig zu reduzieren.
Manche Menschen stellen jedoch fest, dass ihre innere Anspannung trotz Ruhephasen, Urlaub oder bewusster Entspannung immer wieder zurückkehrt.
Dann lohnt sich die Frage, warum der Körper überhaupt so stark auf bestimmte Situationen reagiert.
Hinter anhaltendem Stress können tief verankerte Reaktionsmuster stehen. Dazu gehören zum Beispiel frühere Erfahrungen, emotionale Konflikte, hohe innere Ansprüche oder unbewusste Verknüpfungen zwischen bestimmten Situationen und dem Gefühl von Gefahr, Druck oder Hilflosigkeit.
Solche Reaktionen lassen sich nicht immer allein durch bewusstes Nachdenken verändern.
Denn: Was der Verstand längst verstanden hat, kann emotional dennoch weiter belasten.
Hypnose bei Asthma – emotionale Zusammenhänge ursachenorientiert betrachten
Die ursachenorientierte Hypnosetherapie ermöglicht einen gezielten Zugang zu unbewussten Prozessen. Dadurch können emotionale Erfahrungen und Reaktionsmuster sichtbar werden, die dem bewussten Denken nicht unmittelbar zugänglich sind.
Wir arbeiten dabei insbesondere mit Hypnoanalyse, Regressionshypnose und auflösender Hypnose.
Im Mittelpunkt steht nicht die Vorstellung, das Asthma durch Hypnose „wegzumachen“. Wir betrachten vielmehr mögliche emotionale Ursachen von Stress, Ängsten oder innerer Anspannung, die das persönliche Erleben der Erkrankung beeinflussen können.
Belastende innere Reaktionen können aufgespürt, verstanden und gelöst werden. Dadurch kann sich verändern, wie der Mensch auf bestimmte Situationen, Erinnerungen oder Belastungen reagiert.
Wenn die innere Alarmbereitschaft nachlässt, kann es leichter werden, mit der Erkrankung ruhiger und sicherer umzugehen.
Wann kann ursachenorientierte Hypnose bei Asthma eingesetzt werden?
Eine ursachenorientierte Hypnosetherapie kommt insbesondere dann infrage, wenn neben der medizinisch behandelten Asthmaerkrankung zusätzliche emotionale oder psychische Belastungen bestehen.
Das kann beispielsweise der Fall sein bei:
- Beschwerden, die sich in stressreichen Lebensphasen verstärken
- ausgeprägter innerer Unruhe und Anspannung
- Ängsten im Zusammenhang mit Atemnot oder Asthmaanfällen
- Schwierigkeiten, körperlich und mental abzuschalten
- starkem Leistungsdruck oder dauerhafter Überforderung
- belastenden oder traumatischen Erfahrungen sowie ungelösten Konflikten
- dem Gefühl, dauerhaft „unter Strom“ zu stehen
- einem erkennbaren Zusammenhang zwischen emotionaler Belastung und körperlichem Erleben
Welche Zusammenhänge in Ihrem individuellen Fall eine Rolle spielen, zeigt sich nicht anhand einer allgemeinen Checkliste. Deshalb betrachten wir jede persönliche Situation ausführlich und individuell.
Wann setzen wir die Yager-Therapie statt Hypnose ein?
Die Yager-Therapie setzen wir insbesondere dann ein, wenn belastende oder traumatische Erfahrungen eine Rolle spielen und diese nicht erneut bewusst durchlebt werden sollen. Auch wenn jemand keine klassische Hypnose wünscht oder eine andere Vorgehensweise für die persönliche Situation geeigneter ist, kann die Yager-Therapie eingesetzt werden.
Welche Methode im individuellen Fall die größten Erfolgsaussichten bietet, entscheiden wir nach der ausführlichen Anamnese.
So läuft die Hypnosetherapie bei Asthma bei uns ab
Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seine eigenen Erfahrungen und seine individuellen Belastungen mit. Deshalb gibt es bei uns kein starres Behandlungsschema und keine Therapie „von der Stange“.
Am Anfang steht ein kostenloses und unverbindliches telefonisches Erstgespräch. Dabei können Sie Ihre Fragen stellen und erfahren, wie wir bei Asthma mit begleitendem Stress, Ängsten oder innerer Anspannung mit ursachenorientierten Therapieverfahren arbeiten. Eine ausführliche Schilderung Ihrer Lebensgeschichte oder belastender Erfahrungen ist dafür nicht erforderlich.
Vor dem persönlichen Anamnesegespräch erhalten Sie einen ausführlichen Fragebogen, den Sie in Ruhe zu Hause ausfüllen und zum Termin mitbringen. Im anschließenden Gespräch nehmen wir uns Zeit, Ihre aktuelle Situation, Ihre Beschwerden und mögliche Zusammenhänge genau zu betrachten.
Nach dem Anamnesegespräch werten wir den Fragebogen sorgfältig aus. Sollten sich daraus noch Fragen ergeben, klären wir diese vor der ersten Sitzung. Auf dieser Grundlage stimmen wir die weitere Vorgehensweise individuell auf Ihre persönliche Situation ab und entscheiden, welcher ursachenorientierte Therapieansatz am besten zu Ihrem Anliegen passt.
Anschließend beginnen die therapeutischen Sitzungen. Je nach persönlicher Situation arbeiten wir mit ursachenorientierter Hypnosetherapie oder der Yager-Therapie.
Unsere Sitzungen haben bewusst keine starre Zeitbegrenzung. Eine Sitzung dauert so lange, wie es für den jeweiligen therapeutischen Prozess erforderlich ist. So bleibt genügend Raum, wichtige Themen ohne Zeitdruck zu lösen.
Hypnosetherapie bei Asthma in Cuxhaven und der Region
Das Hypnosezentrum Cuxhaven ist auf ursachenorientierte Hypnosetherapie spezialisiert. Zu uns kommen Menschen aus Cuxhaven und der gesamten Region, die neben der medizinischen Behandlung auch mögliche emotionale und unbewusste Zusammenhänge ihrer Beschwerden betrachten möchten.
Unsere Praxis ist unter anderem gut erreichbar aus Cuxhaven, Bremerhaven, Bremen, Stade, Hemmoor, Otterndorf und Nordholz sowie aus dem gesamten Elbe-Weser-Raum.
Wir nehmen uns bewusst Zeit für eine ausführliche Anamnese und stimmen die therapeutische Vorgehensweise individuell auf die persönliche Situation ab.
Häufig gestellte Fragen zur Hypnose bei Asthma
Kann Asthma durch Stress schlimmer werden?
Stress kann beeinflussen, wie körperliche Beschwerden erlebt werden, und bestehende Asthmasymptome können sich in belastenden Situationen verstärken. Dabei ist Stress nicht automatisch die Ursache des Asthmas. Körperliche, psychische und emotionale Faktoren können sich jedoch gegenseitig beeinflussen.
Kann Asthma von der Psyche kommen?
Asthma ist eine körperliche Erkrankung der Atemwege und sollte nicht pauschal als psychisch verursacht betrachtet werden. Psychische und emotionale Belastungen können jedoch Einfluss darauf haben, wie stark Beschwerden erlebt werden oder wie Menschen auf Atemnot und andere Symptome reagieren.
Was bedeutet psychosomatisches Asthma?
Der Begriff psychosomatisch bedeutet nicht, dass Asthma „nur psychisch“ sei. Vielmehr können körperliche Erkrankung, Stress, emotionale Belastungen und psychische Reaktionen miteinander in Wechselwirkung stehen.
Kann Hypnose bei Asthma helfen?
Die ursachenorientierte Hypnosetherapie wird eingesetzt, wenn Stress, Ängste, innere Unruhe, Anspannung oder andere emotionale Belastungen das persönliche Erleben der Erkrankung zusätzlich beeinflussen.
Wie viele Hypnosesitzungen sind bei Asthma erforderlich?
Nach unserer Erfahrung reichen in den meisten Fällen bereits drei bis vier Sitzungen aus. Manche Themen lassen sich sogar in weniger Sitzungen bearbeiten. Welche Vorgehensweise für Sie persönlich sinnvoll sein kann, besprechen wir gerne im kostenlosen und unverbindlichen telefonischen Erstgespräch.
Bleibe ich während der Hypnose ansprechbar?
Während der Hypnose bleiben Sie ansprechbar und behalten die Kontrolle. Sie bekommen mit, was geschieht, und können den Prozess bewusst wahrnehmen.
Ist die Hypnosetherapie bei Asthma auch online möglich?
Ja. Je nach persönlichem Anliegen kann die ursachenorientierte Hypnosetherapie auch online durchgeführt werden. Ob eine Online-Sitzung für die individuelle Situation passend ist, können wir im kostenlosen und unverbindlichen telefonischen Erstgespräch klären.
Asthma ganzheitlich betrachten und innere Belastungen verändern
Asthma betrifft nicht nur die Atemwege. Wiederkehrende Atemnot, die Sorge vor Beschwerden und Einschränkungen im Alltag können auch emotional stark belasten.
Wenn Stress, Ängste oder innere Anspannung zusätzlich eine Rolle spielen, können wir genau diese Zusammenhänge therapeutisch betrachten.
In der ursachenorientierten Hypnosetherapie gehen wir den individuellen emotionalen und unbewussten Reaktionen auf den Grund – mit ausreichend Zeit und einer Vorgehensweise, die auf Ihre persönliche Situation abgestimmt ist.
Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und besprechen gemeinsam, welcher Weg für Ihre persönliche Situation sinnvoll sein kann.
Persönlich. Vertrauensvoll. Individuell begleitet.
Hypnosezentrum Cuxhaven
Erfahrung mit Hypnose mit Kindern / weiblich, 6 Jahre, Cuxhaven / Mai 2019
„Meine Tochter litt seit einigen Jahren unter starken Ängsten, massiven Kopfschmerzen, Alpträumen mit Nachtschreck und hatte sehr wenig Selbstbewusstsein. Die Ängste nahmen schnell ab und heute ist sie ein fröhliches, selbstbewusstes Mädchen. Sie hat wieder einen gesunden Schlaf ohne Albträume und die Kopfschmerzen treten nur noch sehr selten und deutlich schwächer auf.“
Im Heidfeld 44
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