Hypnose bei chronischen Schmerzen in Cuxhaven
Chronische Schmerzen ganzheitlich betrachten
Chronische Schmerzen können das Leben tiefgreifend verändern. Was zunächst als körperliche Beschwerde begonnen hat, begleitet manche Menschen über Monate oder Jahre. Bewegung, Schlaf, Arbeit und Freizeit werden schwieriger, während die ständige Auseinandersetzung mit den Schmerzen zunehmend Kraft kostet.
Dabei ist Schmerz nicht ausschließlich ein körperliches Geschehen. Körperliche Vorgänge, das Nervensystem, Stress, Ängste, innere Anspannung und emotionale Belastungen können sich gegenseitig beeinflussen. Gerade bei länger bestehenden Beschwerden kann sich daraus ein Kreislauf entwickeln, in dem Schmerzen wiederum Stress und Anspannung auslösen – und diese das persönliche Schmerzerleben zusätzlich verstärken.
Mit der ursachenorientierten Hypnosetherapie richten wir den Blick deshalb auch auf mögliche emotionale und unbewusste Zusammenhänge. Nicht jeder chronische Schmerz hat eine psychische Ursache. Doch wenn Stress, Ängste, belastende Erfahrungen oder tief verankerte Reaktionsmuster eine zusätzliche Rolle spielen, können diese in die therapeutische Arbeit einbezogen werden.
Was sind chronische Schmerzen?
Akute Schmerzen erfüllen eine wichtige Warn- und Schutzfunktion. Sie machen beispielsweise auf Verletzungen, Entzündungen oder andere körperliche Veränderungen aufmerksam und lassen nach, wenn die zugrunde liegende Ursache abgeklungen ist.
Chronische Schmerzen bestehen dagegen über einen längeren Zeitraum oder kehren immer wieder. Bei manchen Menschen bleibt eine körperliche Erkrankung als Ursache bestehen. Bei anderen halten die Schmerzen an, obwohl die ursprüngliche Verletzung oder Erkrankung bereits abgeheilt ist oder die Stärke der Beschwerden durch den körperlichen Befund allein nicht ausreichend erklärt werden kann.
Chronische Schmerzen können beispielsweise auftreten als:
- Rücken- und Nackenschmerzen
- Muskel- und Gelenkschmerzen
- Kopfschmerzen und Migräne
- Nervenschmerzen
- Schmerzen bei Fibromyalgie
- wiederkehrende oder anhaltende Schmerzen in verschiedenen Körperregionen
- psychosomatische Schmerzen, bei denen körperliche und psychische Faktoren zusammenwirken können
- Beschwerden, die trotz medizinischer Behandlung bestehen bleiben
Entscheidend ist: Schmerzen sind real – auch dann, wenn körperliche Befunde ihre Stärke oder Dauer nicht vollständig erklären können. Chronischer Schmerz wird heute als komplexes Geschehen verstanden, bei dem körperliche, neurologische, psychische und soziale Faktoren zusammenwirken können.
Wann werden Schmerzen chronisch – und was bedeutet chronisches Schmerzsyndrom?
Wenn Schmerzen über längere Zeit bestehen, kann sich ihre Verarbeitung im Nervensystem verändern. Die ursprünglich sinnvolle Warnfunktion tritt zunehmend in den Hintergrund und der Schmerz kann sich verselbstständigen.
In diesem Zusammenhang wird vereinfacht auch vom Schmerzgedächtnis gesprochen. Nervenzellen und schmerzverarbeitende Bereiche können empfindlicher auf Reize reagieren. Dadurch können Schmerzen fortbestehen oder leichter ausgelöst werden, selbst wenn die ursprüngliche körperliche Ursache bereits behandelt wurde oder abgeklungen ist.
Bei einem chronischen Schmerzsyndrom beeinflussen die Beschwerden zunehmend verschiedene Lebensbereiche. Schlafprobleme, Erschöpfung, Bewegungsvermeidung, Ängste, innere Anspannung oder sozialer Rückzug können hinzukommen. Schmerz und die Reaktionen darauf beginnen sich gegenseitig zu beeinflussen.
Das erklärt auch, warum eine ausschließlich körperliche Betrachtung bei länger bestehenden Schmerzen nicht immer alle Faktoren erfasst.
Chronische Schmerzen und Psyche – eine wechselseitige Beziehung
Viele Menschen fragen sich, ob chronische Schmerzen von der Psyche kommen können. Diese Frage lässt sich nicht mit einem einfachen Ja oder Nein beantworten.
Psychische und emotionale Faktoren müssen nicht der ursprüngliche Auslöser eines Schmerzes sein. Sie können jedoch beeinflussen, wie intensiv Schmerzen wahrgenommen werden, wie der Körper auf Belastungen reagiert und welche Faktoren Beschwerden zusätzlich aufrechterhalten oder verstärken.
Gleichzeitig wirken chronische Schmerzen selbst auf die Psyche. Wer über lange Zeit Schmerzen erlebt, schläft möglicherweise schlechter, wird unsicherer, erschöpft schneller oder entwickelt Angst vor bestimmten Bewegungen und Situationen. Freizeitaktivitäten werden eingeschränkt, soziale Kontakte nehmen ab und auch das Selbstwertgefühl kann darunter leiden. Gleichzeitig kann das Vertrauen in den eigenen Körper verloren gehen.
So kann ein Kreislauf entstehen:
Schmerz erzeugt Anspannung und Stress – Stress und Anspannung können wiederum das Schmerzerleben verstärken.
Auch Ängste, depressive Verstimmungen, innere Unruhe oder Schlafstörungen können dabei eine Rolle spielen.
Psychosomatische Schmerzen sind keine eingebildeten Schmerzen
Der Begriff psychosomatische Schmerzen wird manchmal missverstanden. Manche Betroffene befürchten, ihre Beschwerden würden damit als „nur psychisch“ oder sogar als eingebildet abgetan.
Das ist nicht gemeint.
Schmerzen werden tatsächlich erlebt. Körper und Psyche sind keine voneinander getrennten Systeme. Stressreaktionen, Gefühle, Gedanken, Erfahrungen und körperliche Vorgänge beeinflussen sich gegenseitig.
Gerade bei chronischen Schmerzen können deshalb psychische und emotionale Faktoren bedeutsam sein, selbst wenn ursprünglich eine eindeutig körperliche Ursache vorhanden war.
Bei anderen Menschen lassen sich trotz umfangreicher Untersuchungen keine körperlichen Veränderungen finden, die Stärke und Dauer der Beschwerden ausreichend erklären. Trotzdem sind die Schmerzen real.
Persönlich beraten lassen
Wenn Sie wissen möchten, wie wir bei chronischen Schmerzen mit möglichen emotionalen Belastungen, Stress, Ängsten oder innerer Anspannung arbeiten, können wir Ihre wichtigsten Fragen zunächst telefonisch klären.
Wenn Schmerz, Stress und innere Anspannung sich gegenseitig verstärken
Dauerhafte Schmerzen bedeuten für den Körper eine erhebliche Belastung. Gleichzeitig können Stress und anhaltende innere Anspannung dazu führen, dass der Organismus kaum noch zur Ruhe kommt.
Manche Menschen beobachten beispielsweise, dass ihre Beschwerden in emotional belastenden Phasen stärker werden. Andere spannen unbewusst bestimmte Muskelgruppen an, schlafen schlechter oder richten ihre Aufmerksamkeit zunehmend auf mögliche Schmerzsignale.
Auch die Angst vor dem nächsten Schmerz kann eine Rolle spielen. Wer bestimmte Bewegungen, Belastungen oder Situationen mit Schmerz verbindet, reagiert möglicherweise bereits im Vorfeld mit Anspannung oder Vermeidung.
So können sich körperliche Beschwerden, Gedanken, Gefühle und unbewusste Reaktionen gegenseitig verstärken. Die Deutsche Schmerzgesellschaft beschreibt solche Zusammenhänge als einen möglichen sich selbst verstärkenden Kreislauf bei der Chronifizierung von Schmerzen.
Warum Entspannung allein bei chronischen Schmerzen nicht immer ausreicht
Entspannung kann wohltuend sein und dabei helfen, körperliche und innere Anspannung vorübergehend zu reduzieren.
Wenn hinter der dauerhaften Stressreaktion jedoch tiefer liegende emotionale Zusammenhänge stehen, reicht reine Entspannung nicht immer aus. Frühere Erfahrungen, Ängste, lange anhaltende Überforderung oder andere emotional prägende Situationen können unbewusste Reaktionsmuster hinterlassen, die durch bewusstes Denken allein schwer erreichbar sind.
Genau hier unterscheidet sich unser Ansatz von einer reinen Suggestions- oder Entspannungshypnose.
Wir möchten nicht lediglich für eine gewisse Zeit vom Schmerz ablenken oder ausschließlich positive Vorstellungen vermitteln. Bei der ursachenorientierten Hypnosetherapie betrachten wir mögliche emotionale Zusammenhänge, die Stress, innere Anspannung und das persönliche Schmerzerleben beeinflussen können.
Hypnose bei chronischen Schmerzen – an emotionalen Ursachen und Zusammenhängen ansetzen
Hypnose ermöglicht einen gezielten Zugang zu unbewussten Prozessen. In der ursachenorientierten Hypnosetherapie nutzen wir diesen Zugang, um mögliche emotionale Ursachen und tief verankerte Reaktionsmuster aufzuspüren und zu lösen.
Dabei können insbesondere Hypnoanalyse, Regressionshypnose und auflösende Hypnose zum Einsatz kommen.
Die therapeutische Arbeit richtet sich nicht darauf, Schmerzen einfach auszublenden. Stattdessen betrachten wir, welche emotionalen Belastungen, Ängste, Erfahrungen oder unbewussten Reaktionen mit dem persönlichen Schmerzerleben verbunden sein können.
Denn: Was der Verstand längst begriffen hat, kann emotional weiter belasten.
Durch die Arbeit mit diesen tieferen Zusammenhängen können sich innere Reaktionen verändern, die bislang durch reines Nachdenken oder bewusste Entspannung kaum erreichbar waren.
Hypnose wird auch in der psychologischen Schmerztherapie als Verfahren bei chronischen Schmerzen eingesetzt. Unser Ansatz im Hypnosezentrum Cuxhaven unterscheidet sich dabei durch den besonderen Schwerpunkt auf der ursachenorientierten Arbeit.
Wann kann ursachenorientierte Hypnose bei chronischen Schmerzen eingesetzt werden?
Eine ursachenorientierte Hypnosetherapie kann insbesondere dann eingesetzt werden, wenn neben den körperlichen Beschwerden weitere Faktoren eine Rolle spielen, beispielsweise:
- anhaltender Stress und innere Anspannung
- Ängste im Zusammenhang mit den Schmerzen
- emotionale Belastungen
- belastende oder traumatische Erfahrungen aus der Vergangenheit
- Schlafstörungen und ständige innere Unruhe
- das Gefühl, dauerhaft unter Strom zu stehen
- wiederkehrende emotionale Reaktionen, die sich bewusst kaum verändern lassen
- Schmerzen, deren Stärke oder Dauer durch körperliche Befunde allein nicht ausreichend erklärt werden können
Welche Zusammenhänge im persönlichen Fall tatsächlich bedeutsam sind, zeigt sich erst in der individuellen Anamnese.
Wann setzen wir die Yager-Therapie statt Hypnose ein?
Die Yager-Therapie setzen wir insbesondere dann ein, wenn belastende oder traumatische Erfahrungen eine Rolle spielen und diese nicht erneut bewusst durchlebt werden sollen. Auch wenn jemand keine klassische Hypnose wünscht oder eine andere Vorgehensweise für die persönliche Situation geeigneter ist, kann die Yager-Therapie eingesetzt werden.
Welche Methode im individuellen Fall die größten Erfolgsaussichten bietet, entscheiden wir nach der ausführlichen Anamnese.
So läuft die Hypnosetherapie bei chronischen Schmerzen bei uns ab
Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seine eigenen Erfahrungen und seine individuellen Belastungen mit. Deshalb gibt es bei uns kein starres Behandlungsschema und keine Therapie „von der Stange“.
Am Anfang steht ein kostenloses und unverbindliches telefonisches Erstgespräch. Dabei können Sie Ihre wichtigsten Fragen stellen und erfahren, wie wir bei chronischen Schmerzen mit ursachenorientierten Therapieverfahren arbeiten. Eine ausführliche Schilderung Ihrer Lebensgeschichte oder belastender Erfahrungen ist dafür nicht erforderlich.
Vor dem persönlichen Anamnesegespräch erhalten Sie einen ausführlichen Fragebogen, den Sie in Ruhe zu Hause ausfüllen und zum Termin mitbringen. Im anschließenden Gespräch nehmen wir uns Zeit, Ihre aktuelle Situation, Ihre Beschwerden und mögliche Zusammenhänge genau zu betrachten.
Nach dem Anamnesegespräch werten wir den Fragebogen sorgfältig aus. Sollten sich daraus noch Fragen ergeben, klären wir diese vor der ersten Sitzung. Auf dieser Grundlage stimmen wir die weitere Vorgehensweise individuell auf Ihre persönliche Situation ab und entscheiden, welcher ursachenorientierte Therapieansatz am besten zu Ihrem Anliegen passt.
Anschließend beginnen die therapeutischen Sitzungen. Je nach persönlicher Situation arbeiten wir mit ursachenorientierter Hypnosetherapie oder der Yager-Therapie.
Unsere Sitzungen haben bewusst keine starre Zeitbegrenzung. Eine Sitzung dauert so lange, wie es für den jeweiligen therapeutischen Prozess erforderlich ist. So bleibt genügend Raum, wichtige Themen ohne Zeitdruck zu lösen.
Während der Hypnose bleiben Sie ansprechbar und behalten die Kontrolle. Sie bekommen mit, was geschieht, und können den Prozess bewusst wahrnehmen.
Hypnosetherapie bei chronischen Schmerzen in Cuxhaven und der Region
Das Hypnosezentrum Cuxhaven ist auf ursachenorientierte Hypnosetherapie spezialisiert. Wir nehmen uns bewusst Zeit für eine ausführliche Anamnese und stimmen die therapeutische Vorgehensweise auf die persönliche Situation ab.
Zu uns kommen Menschen aus Cuxhaven, Bremerhaven, Bremen, Stade, Hemmoor, Otterndorf, Nordholz und dem gesamten Elbe-Weser-Raum.
Gerade bei Beschwerden, die bereits lange bestehen, ist uns wichtig, nicht ausschließlich das Symptom zu betrachten. Wir richten den Blick auf den Menschen, seine persönliche Geschichte und mögliche emotionale Zusammenhänge.
Häufig gestellte Fragen zur Hypnose bei chronischen Schmerzen
Kann Hypnose bei chronischen Schmerzen helfen?
Hypnose kann bei chronischen Schmerzen therapeutisch eingesetzt werden. In unserer Praxis arbeiten wir ursachenorientiert und betrachten insbesondere mögliche emotionale Belastungen, Stress, Ängste und unbewusste Reaktionsmuster, die das persönliche Schmerzerleben zusätzlich beeinflussen können.
Können chronische Schmerzen von der Psyche kommen?
Psychische Faktoren können bei chronischen Schmerzen eine Rolle spielen, müssen aber nicht deren ursprüngliche Ursache sein. Körperliche, neurologische, psychische und soziale Faktoren können sich gegenseitig beeinflussen. Deshalb betrachten wir immer die individuelle Situation und vermeiden pauschale Erklärungen.
Sind psychosomatische Schmerzen eingebildet?
Nein. Psychosomatische Schmerzen werden tatsächlich empfunden. Der Begriff beschreibt Zusammenhänge zwischen körperlichen und psychischen Prozessen und bedeutet nicht, dass sich ein Mensch seine Beschwerden einbildet.
Was ist ein Schmerzgedächtnis?
Mit dem Begriff Schmerzgedächtnis werden vereinfacht Veränderungen der Schmerzverarbeitung beschrieben, durch die das Nervensystem empfindlicher auf Schmerzreize reagieren kann. Dadurch können Schmerzen fortbestehen, obwohl die ursprüngliche Ursache bereits abgeklungen ist.
Wie viele Sitzungen sind bei chronischen Schmerzen notwendig?
Nach unserer Erfahrung reichen in den meisten Fällen bereits drei bis vier Sitzungen aus. Manche Themen lassen sich sogar in weniger Sitzungen bearbeiten. Welche Vorgehensweise für Sie persönlich sinnvoll sein kann, besprechen wir gerne im kostenlosen und unverbindlichen telefonischen Erstgespräch.
Verliere ich während der Hypnose die Kontrolle?
Nein. Während der Hypnose bleiben Sie ansprechbar und behalten die Kontrolle. Sie bekommen mit, was geschieht, und können den Prozess bewusst wahrnehmen.
Muss ich im Erstgespräch meine gesamte Geschichte erzählen?
Nein. Das kostenlose telefonische Erstgespräch dient zunächst dazu, Ihre wichtigsten Fragen zu beantworten und unsere Vorgehensweise zu erklären. Eine ausführliche Schilderung Ihrer Lebensgeschichte oder belastender Erfahrungen ist dafür nicht erforderlich.
Ist die Hypnosetherapie bei chronischen Schmerzen auch online möglich?
Ob eine Online-Sitzung für die persönliche Situation geeignet ist, klären wir individuell im Vorfeld. Die ausführliche Anamnese bildet auch dabei die Grundlage für die weitere Vorgehensweise.
Chronische Schmerzen müssen nicht das gesamte Leben bestimmen
Wenn Schmerzen über lange Zeit bestehen, können neben körperlichen Faktoren auch Stress, Ängste, innere Anspannung und emotionale Erfahrungen das persönliche Schmerzerleben beeinflussen.
Mit der ursachenorientierten Hypnosetherapie betrachten wir diese Zusammenhänge individuell und richten den Blick auf die Faktoren, die im persönlichen Fall eine Rolle spielen können.
Im kostenlosen und unverbindlichen telefonischen Erstgespräch beantworten wir Ihre wichtigsten Fragen und erklären Ihnen, wie wir bei chronischen Schmerzen vorgehen.
Persönlich. Vertrauensvoll. Individuell begleitet.
Hypnosezentrum Cuxhaven
weiblich, 32 Jahre, Loxstedt Dezember 2023
„Jahrelang habe ich unter meinen Depressionen gelitten, alle meine Vresuche brachten nur wenig bis keine Verbesserung. Durch die Hypnosetherapie konnte ich meine Emotionen lösen und die Vergangenheit bewältigen.. Ich danke Ihnen.“
Im Heidfeld 44
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